Sheveks Vorfahren verließen vor 200 Jahren Urras, um auf dem planetenähnlichen Mond Anarres eine utopische klassenlose Gesellschaft nach den Grundsätzen ihrer Anführerin Odo zu gründen. Die beabsichtigte Umgestaltung wird jedoch bald in Frage gestellt. Zwar fühlen sich die Menschen als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft, deren oberstes Prinzip das Teilen ist und in der das Egoisieren einen schweren Vorwurf darstellt, dennoch gibt es nicht zu überschreitende Terrains.
Der Roman ist eine Aufforderung zur Verständigung und Kommunikation. Er gilt als einer der bedeutendsten gesellschaftsutopischen Entwürfe der modernen Science-Fiction.