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Himmelssurfer


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03.07.2011
hallo, du kannst mir blondie no exit mitschicken. Danke schön
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Inhaltsangaben

Dvd Last Man Standing
Dvd Last Man Standing
Wenn einer eine Stadt betritt... Sein Name ist Smith. John Smith. Sagt er jedenfalls. Seinen wahren Namen erfahren wir nie. Besagter John wer-auch-immer kommt mit dem Auto in eine Stadt gefahren. Naja, Stadt? Sagen wir ein kleines Örtchen, irgendwo kurz vor der mexikanischen Grenze. Alle Menschen, die er sieht, schauen aus wie die Gangster, die man so aus den Filmen über die 30er Jahre kennt. Was letztlich daran liegt, daß es alles Gangster sind. Wie sich nämlich herausstellt, haben sich zwei Gangs in der Stadt eingenistet, die hier ihre miesen Geschäfte treiben (incl. Umgehung der Prohibition). Die Bevölkerung an sich gibt es nicht mehr. Bis auf wenige Ausnahmen haben alle die Stadt verlassen. Erste Bekanntschaft mit den Jungs macht John Smith, nachdem er seinen Wagen angehalten hat, um eine Frau über die Straße zu lassen. Die zufällig das Liebchen eines der Gangsterbosse ist. Woraufhin die Jungs seiner Gang Smith das Auto zerdeppern, weil er die Frau zu lange angesehen hat. Ihrem Ratschlag, das Auto reparieren zu lassen und schleunigst aus der Stadt zu verschwinden, folgt er nur zum Teil. Denn verschwinden tut er nicht. Den Gang zum Sheriff hätte sich Smith schenken können, denn der Sheriff tut nichts (obwohl er alles beobachtet hat), denn genau dafür wird er bezahlt: Sich aus allem rauszuhalten. Smith nimmt sich ein Zimmer, schnallt sich seine beiden Revolver um und ballert im Hauptquartier der Jungs denjenigen um Meter aus dem Fenster, der für die Zerstörung seines Wagens verantwortlich war. Ab dem Zeitpunkt wird Smith zu einer Größe, die jeder der beiden Gangs gerne in seiner Rechnung berücksichtigen würde. Und Smith nutzt das aus. Er betrügt und intrigiert, spielt die Gangs gegeneinander aus. Allerdings muß er verteufelt aufpassen, denn so dumm, wie er hofft, handeln auch die Gangster nicht... Meinung „Last Man Standing“ ist ein gradliniger Actionfilm, bei dem es nur um das geht, was der Titel schon sagt: Am Schluß steht nur noch einer! Wer das sein wird, können wir bei der Besetzung der Hauptrolle durch Bruce „Schweinebacke“ Willis schon erahnen, aber egal, denn auch er kommt nicht ohne Blessuren davon. Und schließlich hat Walter Hill in dem Film Regie geführt, der ja nun dafür bekannt ist, generell „gute“ Action abzuliefern. Und in der Tat ist es ein richtig guter Actionfilm geworden. Der Film bleibt spannend bis zum Schluß. Interessant ist hier auch, daß ein eindeutiger Antiheld (Smith sagt über sich selbst, er sei ohne Gewissen auf die Welt gekommen) zum Helden hochstilisiert wird. Kein Held, dem man nacheifern sollte, aber der Held der Geschichte eben. Der „Lonesome Rider“ des guten alten Westerns. Und genau wie der hat Smith im Grunde genommen nichts von der Geschichte, denn er verläßt die Stadt, in der er den großen Reibach zu machen hoffte, als er die Situation erkannt hat, genauso mittellos, wie er gekommen ist. Die Stadt heißt übrigens Jericho. Auch dies ein interessanter Hinweis, war Jericho doch die Stadt im alten Testament, deren Stadtmauern durch das Einsetzen von Trompeten und anderen Blasinstrumenten zum Einsturz gebracht wurden. Hier ist es ein einzelner Mann mit seinen Revolvern... Weitere „Highlights“ dieses Films: Die Filmmusik stammt von Ry Cooder. Einem der besten Musiker der Welt. Am ehesten würde ich ihn mit Jazz in Verbindung bringen, aber das würde ihm nicht gerecht werden, denn er hat bereits viele Musikgenres durch sein Schaffen bereichert. Unter anderem spielte er mit Randy Newman, Eric Clapton, Van Morrison und den Rolling Stones. Bekannt geworden ist Ry Cooder durch den einzigartigen Einsatz seiner Slide-Gitarre. Die Vorlage zur Geschichte stammt von Akira Kurosawa, selbst ein begnadeter Regisseur („Die sieben Samurai“, „Das Schloß im Spinnwebwald“) und Ikone der Filmgeschichte. Bruce Dern als Sheriff, der zwar im Laufe des Films nicht unbedingt ein guter Mensch wird, aber doch im Laufe der Handlung so etwas wie ein Gewissen entdeckt, da Smith all die Dinge tut, die er sich selbst nicht traut, ist zwar nicht unbedingt eine Offenbarung, aber macht ihn durchaus sympathisch. Higgey ist die rechte Hand eines der Gangsterbosse. Und Higgey wird von keinem Geringerem gespielt als Christopher Walken, dessen Karriere ich zwar nicht bewußt verfolgt habe, den ich aber verehre, seitdem ich ihn das erste Mal in „Dead Zone“ gesehen habe. Einem Film nach einer Vorlage von Stephen King, in der Walken sehr eindringlich einen Lehrer spielt, der nach einem Autounfall mehrere Jahre im Koma liegt und, nachdem er wieder erwacht ist, einen Teil der Zukunft von den Menschen vorhersehen kann, welche er berührt. Als er einen Präsidentschaftskandidaten berührt (die Geschichte spielt in den USA), sieht er, wie dieser den Atomkrieg auslöst. Wie er mit diesem Wissen umgeht, ist sehr bewegend dargestellt und hat Walken für immer in meinem Gedächtnis hinterlassen. FAZIT „Action“ at his best von Walter Hill Vorlage der Story von Akira Kurosawa (wenn auch in Coproduktion) Musik von Ry Cooder Bruce Willis als „Held“ Christopher Walken als „Higgey“ All dies funktioniert hervorragend zusammen und ergibt eine gute und „explosive“ Mischung für einen sehr guten Fernsehabend. Einzig die DVD selbst führt hier zur Abwertung, denn außer dem üblichen Auswählen der Kapitel und der Wahl zwischen der deutschen und englischen Sprachausgabe hat sie nur einen nicht mal 2 Minuten langen US-Trailer zu bieten. Zudem ist die Soundausgabe nicht gerade optimal, muß man die Lautstärke doch extrem hochdrehen, sofern man denn die Dialoge verstehen will. 2008-05-22 by Himmelssurfer
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