"Valhalla Rising" positioniert sich meilenweit abseits konventioneller Erzählformate und stellt damit eine konsequente Fortführung von Refns nahezu parallel entwickelter Knast-Groteske "Bronson" dar.
"Valhalla Rising" ist kein unterhaltsamer Historien-Schwerttanz, sondern elegisches Arthouse-Kino im Rhythmus eines Andrei Tarkovski ("Stalker") und ornamentiert mit Motiven aus Werner Herzogs "Aguirre, der Zorn Gottes". Das ist hypnotisierend - und herausfordernd. Wer bei der Entschlüsselung symbolträchtiger Landschaftsplateaus kein Lusterlebnis erfährt, sollte um "Valhalla Rising" also einen weiten Bogen schlagen.
Aus "Filmstarts.de"