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TV-Muffel
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Reepsel
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08.06.2008 |
| Hallo!
Habe gerade meine Emails gelesen und wußte nicht ob ich nun lachen oder weinen soll. HF hat wohl mal wieder nen Datenhänger oder was auch immer.
Jedenfalls habe ich die angeforderte DVD scheinbar 3 xim Bestand, komisch wußte ich garnicht!
Naja lange Rede kurzer Sinn, muss die DVD leider wieder stornieren, da ich sie nur 1x habe und die ist schon weg, gehe da nach der Reihenfolge wie`s angefordert oder zugeteilt wurde, sorry.
Trotzdem noch nen schönen Abend.
Viele Grüße
Reepsel |
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Inhaltsangaben
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Tanguy - Der Nesthocker
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Tanguy, eine Komödie über einen 28-Jährigen, der partout nicht bei seinen sichtlich genervten Eltern ausziehen will, geht mit voller Absicht in nahezu jeder Szene einen oder gleich mehrere Schritte zu weit.
In Tanguy gelten Etienne Chatiliez' Sympathien unzweifelhaft den Eltern, die ihrem unglaublich dreisten Sohn kaum etwas entgegen zu setzen haben. Eigentlich sind Edith (Sabine Azéma) und Paul (André Dussollier) der Inbegriff eines distinguierten und liberalen Paars, wie es so wahrscheinlich nur das Pariser Großbürgertum hervorbringen kann. Doch selbst ihre Geduld und Großmütigkeit hat ihre Grenzen, die ihr kurz vor seiner Promotion in Sinologie stehender Sohn Tanguy (Eric Berger) ständig überschreitet. Schließlich sehen Edith und Paul nur noch einen Weg, wie sie ihre wohlverdiente Ruhe finden können -- sie müssen Tanguy aus der Wohnung ekeln. Nur haben sie nicht mit seinem dem Anschein nach unendlichen Gleichmut gegenüber jeglichen Schikanen gerechnet. Etienne Chatiliez hat Tanguy als eine komische Studie über die Eskalation von Konflikten angelegt, die vielleicht schon eine offene Aussprache beseitigen könnte. Alles beginnt ganz harmlos und heiter. Doch da Edith und Paul aus einem Pflichtgefühl heraus, das ihnen die Gesellschaft eingeimpft hat, den Zeitpunkt verpasst haben, an dem sie ihren Sohn zum Auszug hätten ermuntern sollen, hat sich die Situation so verfestigt, dass ein (psychologischer) Krieg zwischen ihnen und Tanguy unvermeidlich wird. Diesen Krieg inszeniert Chatiliez mit einem solchen Spaß an den gegenseitigen Gemeinheiten, dass es eigentlich schon zu viel ist. Wer angesichts der völlig außer Kontrolle geratenden Ereignisse keine Schadenfreude empfinden kann, wird Tanguy zweifellos und auch nicht ganz zu Unrecht ablehnen. Aber gesehen muß Mann/Frau ihn vorher. |
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