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divi34
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Christina Aguilera - Back to Basics:...
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Hamburg (dpa) - Fast neun Monate war Christina Aguilera unterwegs, um in über 70 Shows ihr drittes Album «Back To Basics» auf einer großen Welttournee live vorzustellen. Dabei machte der platinblonde Superstar im Juli 2007 auch in Australien Station.
Auf der DVD «Back To Basics: Live And Down Under» lässt sich sehen, was Xtina in Sydney gemacht hat. Groß ist der Jubel, als sie die neun Stufen der hell erleuchteten Showtreppe herabsteigt. Auf beiden Seiten der riesigen Bühne stapeln sich die Musiker einer Big Band, und die Sängerin zeigt sich im strahlendweißen langen Hosenanzug mit Hut von der eleganten Seite - vorbei scheint die Zeit des obszönen «Vamps» in Strapsen und High-Heels: Aguilera versprach ihren Fans, zu den Wurzeln des Pop zurückzukehren.
So beginnt das Konzert wie eine Galashow mit großem Fernsehballett. Die Musiker legen sich mit Saxofon und Posaune ins Zeug. Doch ihr Kostüm beim ersten Song «Ain\'t No Other Man» sollte das einzige mit langen Hosenbeinen sein. In den folgenden eineinhalb Stunden tritt «Dirrty» Christina in gewohnt-gewagten Outfits vor die jubelnde Menge.
Musikalisch hat sich die 27-Jährige entwickelt. Sie zitiert Jazzelemente, Blues, Reggae - das Konzert lebt von den Musikern, denen die Sängerin mit ihrer enormen Stimmkraft Paroli bieten kann.
Optisch am eindrucksvollsten zeigt sich die Show bei dem Song «Slow Down Baby», der mit rhythmisierten, avantgardistischen Schwarz-Weiß-Streifen, die sich langsam von der Videoleinwand lösen, aufgepeppt wurde und Christina Aguilera zum integrativen Bestandteil eines konstruktivistischen Kunstwerkes werden lassen.
Höhepunkt des Konzertes aber ist die Präsentation ihrer damals aktuellen Single «Hurt». Mit goldener Schleppe sitzt Aguilera allein auf einem Kneipentisch und erfüllt den Konzertsaal ganz mit ihrer Stimme. Begeisterung bei den Zuschauern löst auch die viertelstündige Zugabe mit ihrem alten Hit «Beautiful» aus. Mit «Fighter» gelingt ihr schließlich ein rockiges und an Lichteffekten knalliges Finale, bis sie nach 90 Minuten detailverliebter und perfekt durchchoreographierter Show im Bühnenboden verschwindet.
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Soll nur niemand denken, es werde ruhig um Christina Aguilera - während sich die junge Mama dieser Tage um den richtigen Babybrei und benutzte Windeln kümmert, darf sich der Fan über die großartige DVD \"Back To Basics: Live And Down Under\" freuen, die Aguileras Auftritt im australischen Adelaide im Juli letzten Jahres dokumentiert.
Wie man es nicht anders kennt (und niemals anders haben wollte), explodiert die Dame auf der Bühne förmlich vor Energie - was im Kontrast zu einer trotz gigantischen Riesenleinwänden und unzähligen Musikern und Tänzern und ganz im Sinne des stets vorangestellten \"Back To Basics\"-Konzepts eher reduziert wirkenden Show umso deutlicher wird. Schön auch, dass sich die Setlist bis zur Zugabe weitestgehend auf die Songs des letzten Albums konzentriert.
Beim Drumherum indes wäre ein bisschen mehr als die basics vielleicht nicht verkehrt gewesen: das Bonusmaterial ist überschaubar und unspektakulär, vor allem aber hätte das an und für sich hübsche Artwork ein Digipak verdient gehabt. Ernsthaft den Gesamteidruck zu stören vermag dies bei einem musikalisch so begeisternden Auftritt allerdings natürlich nicht. |
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